Managing Tech

Managing Technology, from the trenches

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Im privaten Blog von Jan Miczaika geht es um die Arbeit mit Technologien, in Teams, und das insbesondere im Startup-Umfeld. Kontakt?
    jan -at- hitflip.de oder bei XING

Das ist ja mal ein abstrakter Titel! Aber im Artikel versteckt sich einer der besten Skalierungstipps, die ich derzeit im Angebot habe.

Normalerweise sind alle Webapplikationen durch Benutzer-Events getrieben. Der Surfer klickt irgendwo, stößt ein Skript an, das macht irgendwas und er kriegt ein Ergebnis. Spannend wird es immer dann, wenn dieses “irgendwas machen” länger dauert, als man dem Surfer zumuten möchte. Dann geht es los mit Cronjobs und Spooler-Tabellen. Es geht aber auch schlauer.

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Ich habe den Feiertag genutzt um mich etwas in ein ziemlich cooles Projekt von Yahoo einzuarbeiten: Searchmonkey. Man kann mit Searchmonkey beeinflussen, wie die eigenen Seiten in den Suchergebnissen von Yahoo aussehen, bzw. diese Ergebnisse auch anreichern durch zusätzliche Informationen! Hier ein Beispiel, das offensichtlich an Amazon angelehnt ist:

Searchmonkey Screenshot

Seine eigene Platzierung in den Suchergebnissen kann man leider nicht beeinflussen. Ich habe mal versucht kurz zusammenzufassen wie Searchmonkey funktioniert.

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Bei neuen Websites, die von ihren Werbeerlösen leben wollen, rätsel ich manchmal über das Verhältnis von Unique Visitors zu Page Impressions. Für mich ist das Verhältnis PI/UV ein ziemlich wichtiges, um die potenzielle Profitabilität einer werbefinanzierten Website zu schätzen. Klingt abstrakt und theoretisch? Ist es gar nicht.

Die meisten Werbetreibenden sind im wesentlichen an Unique Visitors interessiert. Die haben kein Interesse daran, einem Werbekunden zig-mal in einer Fotostrecke die gleiche Werbung zu zeigen. Der Surfer soll die Werbung interessant finden und dann drauf klicken. Ob das nach dem ersten oder fünften Mal passiert ist wurscht. Also ist der Umsatz der Seite grob eine Funktion der Unique Visitors.

Jetzt die Gegenseite.
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Wir lassen unsere Server durch zwei Systeme überwachen. Einmal ein System (nagios), was hier im Büro steht und einmal durch einen externen Dienstleister, Serverguard24. Serverguard24 bietet übrigens einen super Service, auch für Provider.

Mich hat es gewurmt, dass bei Serverguard24 nur die durchschnittliche Antwortzeit der Server gemessen wurde. Dank meiner penetranten freundlichen Nachfragen gibt es jetzt dort auch die durchschnittlichen Antwortzeiten von verschiedenen Perzentilen. Ein guter Alternativservice, pingdom, kann das noch nicht.

Warum ist das eine wichtige Kennzahl?
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Wir versuchen auf Hitflip und Hitmeister sehr guten Support zu leisten. Nach jeder Interaktion mit dem Support kann der Kunde den Support bewerten. Die Noten sind dabei stets sehr gut.

Wir haben mal versucht auf Hitmeister einen Live Chat anzubieten, wie das z.B. Quelle anbietet. Dabei haben wir eine 30 Tage Demo von LiveSupport eingesetzt. Unsere Hoffnung war, dass Kunden mit Fragen oder Problemen den Support direkt ansprechen würden. Gerade mit einem ganz neuen Projekt gibt es ja immer wieder Schwierigkeiten.

Damit das ganze auch schön nach Kosten/Nutzen abgewogen werden kann, haben wir sogar A/B testing vorbereitet, um nur manchen Kunden die Chatmöglichkeit zu zeigen.

Die Ergebnisse
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Downtime ist immer sehr ärgerlich. Wenn die Website nicht erreichbar ist, kostet das Geld. Werbegeld wird umsonst ausgegeben, bestehende Kunden haben ein schlechtes Erlebnis (und kaufen evtl. woanders), neue Kunden denken die Seite ist Schrott. Da die beteiligten Personen meistens ziemlich Panik schieben wenn die Website down ist zehrt das auch an den Nerven. Ich bin immer nach Tagen mit downtime ziemlich gerädert.

Downtime zu vermeiden ist ein Kapitel für sich. Aber wenn man schon mal nicht erreichbar ist, kann man wenigstens etwas daraus lernen. Dazu sollte man ein Logbuch über die aufgetretenen Ereignisse führen.

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How to build a great widget

November 26th, 2007

Wie einigen ja bekannt sein wird hat Hitflip eine kleine Schwester bekommen. Hitmeister. 100% sicher kaufen und verkauft. Zum Festpreis, ohne Auktion, ohne Ärger. Die Schwester wird relativ schnell gross, in den ersten 2 Wochen haben unsere angeschlossenen Händler und Kunden insgesamt 2,6 Mio. Artikel gelistet. Grosser Spaß hier in der Technik.

Deswegen habe ich derzeit etwas wenig Zeit um zu bloggen. Aber ich lerne sehr viel, was im Laufe der Zeit auch hier verarbeitet werden wird. Etwas habe ich jedoch heute für euch.

Widgets sind ja im Moment total hip. Es gibt ja sogar schon erste Meta-Widget Versuche. Unsere Freunde bei eBay und Amazon experimentieren auch schon mit Widgets, was Robert auch schon kommentiert hat. Aber bei Widgets, wie bei allen Internet-Produkten, gibt es eine riesige Menge an Widgets, die nie benutzt werden. Was macht eigentlich ein gutes Widgets aus?
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Jan: Dies ist der erste Gastbeitrag in meinem Blog. Er ist geschrieben von Sebastian Rieschel, einem Mitgründer von smava. smava ist ein Marktplatz für Kredite von Mensch zu Mensch. Ich freue mich sehr, dass Sebastian die Zeit gefunden hat für diesen Blog zu schreiben, weil er viel Ahnung von Projektleitung und Software-Entwicklung hat und mich sehr gerne mit ihm austausche.

Sebastian: Wie auch schon Jan in seinem ersten Post klargestellt hat, möchte ich mich als Gastautor auch gleich mal von einem eventuellen allgemeingültigen, wenn nicht sogar wissenschaftlichen Anspruch freisprechen. Wie auch Jan bin ich einfach tagtäglich mit der Entwicklung von Software in einem Startup beschäftigt, und möchte hier vorstellen, was wir bei uns bei smava als sinnvoll und zweckmäßig definiert haben.
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Eines der Themen, über die ich mich mit befreundeten Gründern am häufigsten unterhalte, sind die technischen Mitarbeiter. Keiner scheint je genug Entwickler zu haben. Klar, bei einem Internet Startup sind Entwickler mehr oder weniger direkt korreliert mit der Entwicklungsgeschwindigkeit (mit moderierenden Faktoren, wie z.B. planlosen Chefs).

Woher man verlässlich die besten Entwickler bekommt, kann ich nicht sagen (und würde es wahrscheinlich auch nicht, wenn es grosse Geheimtipps gäbe). Aber ich würde mal gerne darüber schreiben, wie wir aus den Bewerbern die Guten ermitteln, nachdem wir einen Kandidaten zum Gespräch eingeladen haben (Lebenslaufanalyse kommt ein anderes Mal).
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Um Google kursieren ja viele Geschichten. Eine, die relativ häufig auftaucht, ist die Fähigkeit von Google mit vielen tausend (derzeit etwa 450,000?) Server einen Dienst aufzubauen, der Milliardenumsätze macht. Der Trick dabei: es sind keine teueren Kisten von Sun oder HP, sondern billigste Rechner die wild zusammengeschustert in den Rechenzentren liegen.

Das wurde dann zu dem Mantra von vielen Startups. Wenn Google das so gemacht hat, dann machen wir das auch so. Wir kaufen einige billige Server von ICO oder Thomas Krenn (TK hat super Service übrigens!) und hängen die zusammen. Dann haben wir keine hohen Fixkosten für Server und können das fast linear skalieren. Klingt doch super! Oder?

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